Rückblick Carcamp Mannheim 2017

Carcamp – zum sechsten Mal

Bereits zum sechsten Mal fand am 8. September 2017 das Mannheimer Carcamp statt, das vom Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) durchgeführt wird.

  • carcamp_2017_Mannheim sessions

    Session Grid

  • carcamp_2017_Mannheim

    Begrüßung

  • carcamp_2017_Mannheim

    Die Ente

  • carcamp_2017_Mannheim

    Digitalisierung

  • carcamp_2017_Mannheim

    Neues aus der digitalen Welt

Gute Carcamp-Sessions mit viel Input

Wie in den letzten Jahren war die Auswahl der angebotenen Sessions beim Carcamp, das wieder in Form eines Barcamps durchgeführt wurde, wieder sehr schwierig. Die Themen reichten von der Studie Kfz-Gewerbe 2020 plus, digitalem Marketing und Kaufprozessen, autonomen Fahren, Online-Vertrauensfaktoren, Personalrekrutierung im Netz bis hin zum autonomen Fahren und der Diskussion über zukünftige Antriebsarten von Fahrzeugen.  

Da man wie auf einem Barcamp üblich nicht alle Sessions besuchen kann, da diese teilweise zeitgleich stattfinden, fasse ich nur die von mir besuchten Veranstaltungen kurz zusammen. Weitere Zusammenfassungen finden sich jetzt und später auf der Website des Carcamps.

ZDK Studie Kfz-Gewerbe 2020 plus 

Die von mir erstellte und vorgestellte Studie „Kfz-Gewerbe 2020 plus“ war Grundlage für eine Session, in der in der zweiten Hälfte unterschiedliche Themen unter den Teilnehmern diskutiert wurden.  

Kernerkenntnis der Studie ist, dass die Branche sicherlich kein Erkenntnisproblem bezüglich zukünftiger Herausforderungen hat. In vielen Betrieben besteht allerdings noch viel Handlungsbedarf, um Aspekte wie Digitalisierung, Weiterbildung der Mitarbeiter und technologische Entwicklungen in den nächsten Jahren bewältigen zu können.  

Kontroverse Meinungen gab es zunächst dazu, ob Carsharing generell an Bedeutung gewinnen wird oder vielleicht durch die aufkommende Elektromobilität nochmal einen Boom erfahren könnte. Auch die Wichtigkeit eines „Digital Managers“ in den Betrieben wurde als wichtig betrachtet.  

Was gibt es Neues von Google, Facebook, Whatsapp & Co? 

Patrick Möltgen und Marcel Schulz zeigten in einem Überblick auf, was sich derzeit und in Zukunft bei den großen Online-Marktplayern tut und tun wird.  

In Google My Business gibt es seit kurzem die Funktion, Beiträge im Profil zu schreiben und so z.B. auf Events im Autohaus hinzuweisen. Die Google Business Site sind neu und bieten insbesondere Betrieben, die noch keine Website haben die Möglichkeit, auf Basis der Daten in Google My Business auf schnelle Weise eine eigene Website zu betreiben. In den USA bietet sich bereits die Funktion für Live-Chats über My Business. Ob diese Funktion auch für deutsche Seiten kommt, ist noch unklar. Auch andere Plattformen bieten Live-Chats und Video-Telefonie. Facebook Marktplace startet demnächst in Deutschland und soll vor allem eine Plattform für Handelsbetriebe sein. Interessant könnten zukünftig auch Whatsapp Unternehmensaccounts und die Sprachsuche über Siri und Alexa werden. Die Präsentation zur Session findet sich hier.  

Ideen für Blog-Beiträge

Sebastian Koch betreibt seit mehreren Jahren einen Blog als Autoverkäufer in einem Skoda-Autohaus unter www.skodaportal.de. In seiner Session gab er Tipps für Blog-Inhalte, die aus seiner Sicht gut funktionieren und ihm neben Kontakten auch Kunden in den Betrieb bringen. Wichtig für sein Blog sind Artikel mit Anleitungen, Spekulationsartikel (z.B. zu neuen Fahrzeugmodellen), aktuelle Themen, FAQs und lokale Tipps, die zum Umfeld eines Betriebes passen. Auch Listen sind als Blogbeträge immer gut.  

Entscheidend ist aus seiner Sicht, nicht in erster Linie für Suchmaschinen zu schreiben sondern über Inhalte, die Menschen ansprechen und interessieren.  

Automobile Digitalisierung  

Derek Finke startete in seiner Session eine Diskussion darüber, was Digitalisierung im Automotive-Bereich eigentlich ist und ob es sich nicht nur ein weiteres Buzzword in der Branche handelt.  

Digitalisierung ist nicht automatisch gleichzusetzen mit Online-Marketing oder technischen Lösungen. Nach seiner Auffassung besteht die Digitalisierung aus unterschiedlichen Elementen: Technologien, Prozessen, Menschen und Kommunikation. Entscheidend dabei ist die Vernetzung dieser Elemente auf  unterschiedlichen Wegen.  

Customer journey 

In seiner zweiten Session ging Derek Finke auf die Customer Journey des Autohaus- oder Werkstattkunden ein. Es gibt heute mannigfaltige Wege , auf denen ein Kunde etwa beim Fahrzeugkauf entlangläuft und damit viele Touchpoints. Ein Autohaus oder eine Werkstatt muss seine Kunden genau kennen, um entscheiden zu können, an welcher Stelle der Betrieb den Kunden „abholen“ muss und welche Touchpoints zu besetzen sind.  

Oldtimer 

Zu guterletzt besuchte ich noch eine Session, in der in einer kleinen Gruppe über die Bedeutung und Zukunft des Oldtimergeschäftes gesprochen wurde. Quintessenz war, dass durch hohe Bestände von Young- und Oldtimern und der Emotionalität dieses Segmentes auch auf Jahre hinaus ein großes wirtschaftliches Potenzial besteht. Wichtig ist, das Wissen zu älteren Fahrzeugen zu sichern und dieses an die nächste Ausbildungsgeneration weiterzugeben.  

 

Am Schluss des Tages gab es von allen Teilnehmern des Carcamps positives Feedback und großes Interesse an einem Carcamp 2018. Ich freue mich, Teil dieser wieder gelungenen Veranstaltung gewesen zu sein!

 

Wer regelmäßig News zu aktuellen Trends und Entwicklungen bei der Automotive-Digitalisierung erhalten möchte, dem empfehle ich meinen Newsletter. Einfach hier kostenlos abonnieren. 

Drittes ZDK-Carcamp in Mannheim – mein kurzer Rückblick

Carcamp Mannheim 2014 Social Media

 

Carcamp 2014 in Mannheim

Am 26.9.2014 trafen sich bereits zum dritten Mal Interessierte, Laien und Profis aus der Kfz-Branche, um über Social Media und Online-Marketing im Automotive-Umfeld zu sprechen und zu diskutieren.

Ich war zum zweiten Mal auf der Veranstaltung des ZDK. Das Carcamp wurde auch diesmal wieder in der Form eines Barcamps durchgeführt. Die Themen der einzelnen Sessions werden erst am Tag der Veranstaltung morgens von der Gruppe festgelegt. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, zu einem Thema einen Vortrag, einen Workshop oder einfach eine Diskussionsrunde vorzustellen und selbst zu gestalten.

Die Sessions werden anschließend an einem Grid übersichtlich zusammengestellt.  Mehr zum Format lässt sich in meiner Zusammenfassung des zweiten Carcamps aus dem letzten Jahr nachlesen.

Es war wieder eine gelungenes Carcamp. Meinungen der Teilnehmer dazu und unterschiedliche Artikel aus der Fachpresse bzw. von Bloggern finden sich auf der Website des Carcamps.

Auch ich hatte wie im letzten Jahr wieder das Gefühl, dass der Tag viel zu schnell vorbei war. Einige Sessions laufen zeitlich parallel, daher konnte man selbst nicht jeden Workshop oder Vortrag besuchen, aber durch den Austausch in den Pausen beim Kaffee oder Mittagessen ergibt sich immer die Möglichkeit, sich über verpasste Sessions zu informieren. Einige Beiträge oder Charts der Sessiongeber lassen sich über die Carcamp-Seite abrufen. Schön war, viele bekannte Gesichter aus dem Vorjahr und Blogger aus der Branche wiederzusehen.

Ich selbst habe Sessions zu Facebook-Werbeanzeigen, Bewertungsportalen im Internet sowie SEO-Einsatz für Autohäuser und Servicebetriebe besucht. Nach dem Mittagessen hatte ich die Gelegenheit, die Ergebnisse der von mir gemeinsam mit Claudia Weiler bzw. dem ZDK durchgeführten Online-Befragung „Online-Marketing in Kfz-Betrieben“ einem größeren Publikum vorstellen zu dürfen. (Weitere Gedankenen zu diesem Thema in einem späteren Beitrag)

Man darf dem Veranstalter sowie den Sponsoren Bosch, Basta Media und BDK zu einem tollen, gut organisierten Carcamp gratulieren!

Neu war in diesem Jahr die Zusammenfassung der Sessions in Form von Thesenkarten, auf denen die Teilnehmer einer Session ihre Eindrücke und Erkenntnisse aufschreiben konnten. Diese wurden am Schluss des Tages in einer Feedbackrunde zusammengefasst.

Was blieb als Fazit übrig?

Schade war, dass beim diesjährigen Carcamp erneut (relativ) wenige Vertreter von Autohäusern und Werkstatt-Betrieben den Weg nach Mannheim gefunden haben – wenn auch mit steigender Tendenz. Ebenso haben sich die grundsätzlichen Headlines aus meiner Sicht nicht wirklich weiter entwickelt. Oft fehlt wichtiges Basis-Wissen zu Online-Marketing und Social Media. Auf der anderen Seite sollte man dies nicht zu pessimistisch sehen: Das Carcamp soll ja gerade unterschiedliche Zielgruppen von Internet-Laien bis Online-Experten ansprechen – und das hat es auch getan!

Also – ich bin 2015 wieder dabei… Ihr auch?

Carcamp 2014

Selbstcheck für Autohäuser und Werkstätten zu Online-Marketing und Social Media

social media kfz-betrieb

Wie stehen Kfz-Betriebe zu Online-Marketing und sozialen Netzwerken im Internet?

Die Online-Welt durchdringt spürbar auch die Kfz-Branche in Deutschland. Das Such- und Kaufverhalten der Autokunden verlagert sich  immer stärker auf Online-Kanäle. Vorangetrieben wird dieser Trend durch die massenhafte Nutzung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets.

Doch welche Rolle spielen derzeit Maßnahmen im Online-Marketing, die eigene Unternehmenswebsite und die Nutzung von Social Media-Kanälen in den deutschen Kfz-Betrieben?

Selbstcheck im Internet

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben Claudia Weiler vom  Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, ZDK und ich im Namen der Unternehmensberatung BBE Automotive einen Online-Selbstcheck für Autohäuser und Werkstatt-Betriebe entwickelt. Der Online-Fragebogen zu den den Themenblöcken Online-Marketing, Website und Social Media ist über die Startseite des ZDK abrufbar (www.kfzgewerbe.de).

Die Betriebe erhalten mit der Teilnahme die Möglichkeit, sich selbst im Vergleich zu Unternehmen der gleichen Kategorie zu den genannten Themen einzuschätzen. Am Ende der Befragung gibt es die Möglichkeit, eine kostenfreie individuelle Auswertung anzufordern.

Alle Antworten fließen am Ende des Befragungszeitraumes (12.9.) anonymisiert in eine Gesamtstudie ein. Diese Ergebnisse werden auf dem 3. Mannheimer Carcamp des ZDK am 26.9.2014 vorgestellt und diskutiert. Zum Carcamp verweise ich auf einen älteren Blogbeitrag von mir.

Wir freuen uns, wenn möglichst viele Unternehmen an der Befragung teilnehmen und die Möglichkeit der Selbsteinschätzung für sich nutzen!

 

 

Drittes CarCamp zu Social Media im Autohaus in Mannheim am 26.9.2014

carcamp2014

Am 26.9.2014 ist es wieder soweit – bereits zum dritten Mal findet das CarCamp des ZDK in Mannheim statt.

Die Veranstaltung bringt unterschiedliche Menschen zusammen, die sich in irgendeiner Form mit Social Media im Autohaus oder in anderen Kfz-Betrieben beschäftigen – vom Vertreter eines Autohauses oder einer Kfz-Werkstatt, über Agenturen und PR-Profis bis zu einfach am Thema interessierten Teilnehmern. Dabei ist es unerheblich, ob bereits Profi auf diesem Gebiet oder Anfänger. Beide Gruppen können bei der Veranstaltung viel voneinander lernen.

Der Name CarCamp leitet sich von der Veranstaltungsart Barcamp ab, das im Online-Bereich mittlerweile bei Usus ist. Es gibt nur ein generelles Thema – hier Social Media im Kfz-Bereich. Zu Beginn der Veranstaltung werden nach einer kurzen Vorstellungsrunde die einzelnen Themen erst vor Ort festgelegt. Jeder kann etwas vorschlagen und die Moderation oder den Vortrag selbst in die Hand nehmen. Die Themen werden auf einem Grid festgehalten, aus dem sich jeden Teilnehmer eine Art individuellen „Stundenplan“ zusammenstellen kann. Da sich die einzelnen Vorträge oder Workshops überschneiden können, kann man nicht alle Veranstaltungen besuchen.

Ich habe das CarCamp im vergangenen Jahr zum ersten Mal besucht und fand diese Art der Verstaltung sehr spannend und angenehm. Man ist nicht an einen strikt vorgegebenen Tagesablauf gebunden, wie es oft bei Vortragsveranstaltungen vorkommt. Und das schöne ist – für die Besucher ist die Teilnahme kostenlos, das das CarCamp gesponsert wird.

Die Anmeldung erfolgt online über die Plattform des CarCamps. Dort finden sich auch Informationen zu den ersten beiden Treffen und die Möglichkeit, sich im Netz mit anderen Interessierten zu vernetzen. Ich fand es spannend, im letzen Jahr einige Online-Kontakte teilweise zum ersten Mal persönlich kennen zu lernen.

Hier noch weiteres aus der Pressemitteilung des ZDK zur Veranstaltung.

Meine Betrachtung zum zweiten CarCamp könnt ist hier nachzulesen.

Ich hoffe im September wieder einige bekannte Gesichter zu sehen!

Nachbetrachtung 2. Mannheimer Carcamp – Social Media im Kfz-Betrieb

carcamp2013

Am 11. Oktober 2013 fand in den Räumlichkeiten von Fuchs Schmierstoffe zum zweiten Mal das Mannheimer Carcamp  statt, bei dem sich alles um das Thema Social Media im Kfz-Betrieb drehte. Initiiert wurde die Veranstaltung vom ZDK.

Rund 60 Teilnehmer mit unterschiedlichem Background nahmen teil – Berater, Blogger, am Thema interessierte Vertreter aus Autohäusern und freien Werkstätten und Journalisten.

Als Veranstaltungsformat wurde das sogenannte Barcamp gewählt, bei dem nur ein generelles Oberthema feststeht und die einzelnen Sessioninhalte erst vor Ort von den Teilnehmern festgelegt werden. Das schöne daran ist, dass sich jeder aktiv mit einem Referat, Vortrag oder einer Diskussionsrunde beteiligen kann, auch ohne große Vorbereitung. Die Sessions werden auf einem Grid eingetragen und jeder kann für die sich interessante Sessions auswählen. Ein kleiner Nachteil ist, dass einige Sessions parallel laufen und man die Qual der Wahl hat. So passte in meinen Terminplan leider auch nicht die von Fuchs angebotene Werksführung.

Für mich war es das erste Barcamp – ein erfrischendes Format, das zum Austausch und zu Diskussionen anregt. Man konnte auf diese Weise Social Media von unterschiedlichen Perspektiven aus betrachten. In den professionell ausgestatteten Seminarräumen konnte man sofort in kleinen oder größeren Gruppen durchstarten.

Einige Kontakte kannte ich vorher nur über Online-Kanäle und über das Bloggen und hatte nun Gelegenheit, sie „live“ zu treffen. @derekfinke  @skodaportal

Nach der Begrüßung durch Claudia Weiler vom ZDK und den Gastgeber Fuchs Schmierstoffe ging es auch schon los.

Session-Themen

Die Themen der Sessions waren vielfältig. Ich gebe hier einen kurzen Überblick. Da ich nicht alle Sessions besuchen konnte, kann ich nicht zu allen Themen ausführlicher berichten.

  • Ich selbst habe ein Konzept vorgestellt, wie man als Kfz-Betrieb (unabhängig ob Autohaus oder Werkstatt) eine Strategie bzw. ein Konzept für die eigenen Aktivitäten in Social Media aufbaut. Kurz gesagt sollte man nicht damit beginnen, sich mit den Online-Kanälen zu beschäftigen, sondern zunächst seine Ziele/Zielgruppen festelegen und anschließend einen Plan für die konkrete Ausgestaltung und die Umsetzung im Betrieb erstellen (Inhalte, Ressourcen).
  • Social Media Monitoring: Hier gab es eine kurze Einführung, welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt, Social Media Kanäle zu monitoren. Angefangen vom einfachen Google Alert bis hin zur High-End Lösung, die mit (teueren) Software-Paketen gefahren wird.
  • Social Media aus der Praxis für die Praxis: In einer kleinen Gruppe wurde diskutiert, welche Bedeutung soziale Medien für Autohäsuer und Werkstätten haben. Oft scheitern die Aktivitäten am geringen Zeitbudget der Inhaber oder Verantwortlichen im Betrieb. Die Frage nach dem „was bringen mir Social Media“ kann man nicht so einfach beantworten. Im Grunde muss man bei jeder Marketingaktion auf Erfolge hoffen und diese so gut es geht messbar machen. Was einem Betrieb das Verteilen von Flyern „bringt“, ist ja ähnlich schwer zu beantworten.
  • Die Session „Social Media Kickstart“ ging in die Richtung meiner eigenen Session. Als entscheidend herausgestellt wurde auch hier, dass man für Social Media ein Konzept benötigt und sich zunächst mit den eigenen Zielen auseinandersetzen muss. Die Wahl der Social Media Kanäle sollte nach der Zielgruppe ausgerichtet sein.
  • Am späten Nachmittag konnte man noch einen Eindruck gewinnen, wie die Marke Mercedes an soziale Medien im Internet herangeht. Erfreulich fand ich, dass Mercedes für den Handel ein großes Social Media-Paket für die Betriebe geschnürt hat. Ohne in die Freiheit bei der Gestaltung z.B. von Facebookseiten der Mercedes-Betriebe einzugreifen, bietet Mercedes den Partnern kostenfreie Module, die sich mit wenigen Klicks in die eigene Seite integrieren lassen.

Die weiteren Themen, zu denen ich inhaltlich nichts weiter sagen kann:

  • Datenschutz – (k)ein Recht für Facebook?
  • Bloggen
  • Cyberwar/Überwachung durch die NSA
  • Was ist ein Barcamp?
  • Azubi-Marketing über Social Media
  • Die Rolle von Bewertungsplattformen für Kfz-Betriebe
  • Crowdsourcing
  • Best Practice Social Media
  • Ersetzen Social Media-Kanäle die Corporate Website?
  • Freie Werkstätten in Social Media

Zu einigen Sessions können die Slides auf der Seite der Carcamp-Community heruntergeladen werden. Ein gute Sache, da man nicht alle Sessions gleichzeitig besuchen konnte. Fotos sind auch bereits dort einsehbar.

Was bleibt?

Insgesamt gesehen zogen die Teilnehmer – mich eingeschlossen – ein sehr positives Fazit. Der rege Austausch und die Diskussionsmöglichkeiten und viele neue Kontakte zählen für mich neben der sehr gute Organisation zu den Pluspunkten.
Aus meiner Sicht ist ein Tag zu kurz, vertiefen könnte man die Themen besser, wenn das Carcamp über zwei Tage gehen würde. Schade auch, dass die Autohäuser, Werkstätten und Automobilhersteller nicht sehr stark vertreten waren.

Im Bereich Social Media steckt für die Branche noch viel Potenzial, aber auch noch viel Arbeit vor den Betrieben.

Branchentreffen zu Social Media in Autohäusern und Werkstätten – Zweites Carcamp in Mannheim

Die zweite Carcamp-Veranstaltung für alle Profis oder Interessierte, die sich mit dem Thema Social Media in Autohäusern und Werkstätten beschäftigen, wird
am 11. Oktober 2013 vom Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und Fuchs Europe Schmierstoffe in Mannheim durchgeführt.

carcamp

Der Name Carcamp stammt vom Begriff Barcamp („Unkonferenz“) ab, der für ein Branchentreffen oder eine Tagung steht, bei dem nur ein Oberthema festgelegt wird. Der eigentliche Ablauf der Veranstaltung oder der Workshops wird allerdings erst am Tag der Treffens von den Teilnehmern spontan festgelegt.

Leider war ich im letzten Jahr verhindert und konnte das erste Treffen nicht persönlich besuchen. Verpasst habe ich dadurch u.a. Workshops und Sessions zu Facebook-Fans, Online-Marketing, Corporate Blogs in Autohaus-Betrieben oder Praxiserfahrungen aus dem Autohaus Podlech. Glücklicherweise konnte man das Carcamp vor, während und nach der Veranstaltung sehr gut online über verschiedene Social Media-Kanäle mitverfolgen.

Vom ZDK wurde eine eigene Community-Seite (www.carcamp.mixxt.de) gestartet. Auf dieser Plattform kann man sich als User anmelden, ein persönliches Profil anlegen und sich mit anderen Usern austauschen und vernetzen.

Die Anmeldung zum zweiten Carcamp läuft ebenfalls über diese Plattform. Außerdem kann man jetzt schon Vorschläge zu Session-Themen machen oder im Forum Social-Media Themen diskutieren (aktuell wird etwa über Bewertungsplattformen für Autohäuser und Werkstätten gesprochen). Fotos vom letzten Jahr geben Eindrücke von dieser Konferenz wieder.

Eine schöne Idee war es, am Tag der Veranstaltung im letzten Jahr Nicht-Teilnehmern über eine Twitterwall die Gelegenheit zu geben, doch irgendwie teilzunehmen.

Anmelden noch möglich

Es sind noch Plätze frei. Also schnell anmelden. Besonders attraktiv: das Treffen ist dank Sponsoren für die Besucher kostenlos.

Aktuelle News zum Carcamp gibt es übrigens laufend bei Twitter (@CarCampMannheim) oder über die Facebook-Seite der „Unkonferenz“.