Das zweite Mal – Barcamp Bonn 2016

Zum zweiten Mal fand am letzten Samstag das Barcamp Bonn statt. Ich war auch schon beim Bonner Barcamp im letzten Jahr dabei, hier mehr dazu.

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Hier mein kleiner Rückblick zur diesjährigen Veranstaltung: Ganz gespannt war ich, ob und was es in diesem Jahr Neues geben würde. Nach einer netten Begrüßung im Eingangsbereich wartete auf alle Teilnehmer eine Tüte mit einem kleinen (gesunden) Frühstück – eine schöne Idee. Gegen 9.30 Uhr ging es dann los im großen Konferenzsaal mit einer Vorstellungsrunde und vielen hashtags. Wie im letzten Jahr meldeten sich (schon fast zu) viele Teilnehmer, um eine eigene Session anzubieten. Ein buntes Themenspektrum von ganz unterschiedlichen Menschen, bei denen man aber merkte, dass alle für ihr Thema „brannten“.

Auf dem Sessionboard hatte man wieder die Qual der Wahl – welche Session sollte man besuchen und welche konnte man sausen lassen?

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Also für jede Stunde etwas ausgesucht und los ging es. Zunächst zur Session von Stefan Evertz zum Thema Web- und Social Media Monitoring. Er empfahl den Einsatz der AMPEL-Methode, die für Analytics, Monitoring, Publishing, Engagement und Learning steht. Hier lässt sich weiteres darüber finden inklusive der Präsentation, die er bei der Session zeigte.

Da ich meinen Blog mit WordPress betreibe, war die Session „Q&A zu WordPress“ natürlich interessant für mich. Diese Fragestunde wurde angeboten von Phillip Roth, der Beratung zu und Umsetzung von WordPress-Seiten anbietet. In 45 Minuten kann nicht jede Frage zu diesem CMS beantwortet werden, ich habe aber mitgenommen, meine WordPress-Daten und Beiträge öfter mal zu sichern und bekam noch einen guten Tipp, welches Plugin dafür empfehlenswert ist.

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Anschließend hat mich die Session von Pia Drießen (Geld verdienen mit Bloggen) interessiert, die seit einigen Jahren das Blog „dailypia – Bis einer heult“ betreibt. Sie berichtete von den Anfängen des Bloggens, als sie ihre Seite noch als tägliches Tagebuch für sich und ihre Familie betrieb. Dies ist auch noch heute so, nur dass sie jetzt mit ihrem Blog auch Geld verdient. Eine sehr sehr lehrreiche und kurzweilige Session, die mich auch motiviert hat, ein wenig mehr Zeit wieder mit dem Bloggen zu verbringen 😉

Nach einer kurzen Mittagspause folgte eine Vorstellung der derzeit stark wachsenden Netzwerk-App „snapchat“ durch Mike Schnoor. Nicht unbedingt etwas für mich, da zu verspielt, aber trotzdem spannend, da ich mich vorher noch nicht intensiv mit diesem Netzwerk beschäftigt hatte. Vielleicht etwas für zukünftige Aktivitäten.

Am Nachmittag ging es für mich dann noch um amerikanische TV-Serien (etwas „nerdig“), Einblicke in die Erstellung von youtube-Filmen und zum Schluss um den Einsatz von 3D-Druckern. Für mich ganz neu, was heute mit dem 3D-Druck schon möglich ist, im Gedächtnis ist mir noch folgender Satz gelieben: „Die Chinesen bauen eine Haus in Beton mit einem 3D Drucker in drei Tagen“.

Ebenso wie beim ersten Barcamp gab es viel positives Feedback in der Schlussrunde des Barcamps.

Vielfach wurde der Wunsch geäußert, dass das Barcamp Bonn auch im nächsten Jahr stattfinden soll, und wenn möglich auch über zwei Tage. Ich wäre dafür!

Datenbasierte Entscheidungen treffen – Sieben Fragen zum digitalen #automarketing an Patrick Möltgen

Patrick Möltgen

In diesem Teil meiner Interview-Reihe kommt Patrick Möltgen zu Wort, Blogger und Verkäufer sowie Online-Experte in einem Autohaus. Ich konnte ihn schon zweimal auf dem Carcamp in Mannheim treffen. Daher freue ich mich auf seine Perspektive.

 

Ein paar Worte zu dir: Wer bist du, was machst du beruflich?

Mein Name ist Patrick Möltgen und ich komme aus dem schönen Waghäusel. Das liegt zwischen Mannheim und Karlsruhe. Meinen Start in die Automobilbranche habe ich ganz klassisch mit der Ausbildung zum Automobilkaufmann in einer größeren Automobilhandelsgruppe begonnen.

Nach und nach folgten verschiedene Stellen im Verkauf und Einkauf sowie als Assistent der Verkaufsleitung. Nebenbei habe ich Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Automobilhandel studiert und leite seit ungefähr zwei Jahren das Gebrauchtwagen-Management einer Automobilhandelsgruppe. Damit verbunden sind auch intensive Aktivitäten im Bereich Online-Marketing.

 

In welchen Bereichen bist du im automobilen Online-Marketing unterwegs?

Im automobilen Onlinemarketing konzentriere ich mich vor allem auf die folgenden Schwerpunkte:

  • Landingpageoptimierung, d.h. wie gestalte ich meine Seite so, dass sie mein gewünschtes Ziel bestmöglich erreicht?

  • Suchmaschinenoptimierung

  • Videomarketing und die damit verbundene Verteilung über Social Media

 

Welche Netzwerke und Kanäle nutzt du privat bzw. beruflich im Netz?  

Privat probiere ich natürlich viele Netzwerke aus. Derzeit konzentriere ich mich privat auf Xing, Linkedin und Twitter.

Facebook und Google+ habe ich privat mittlerweile verworfen. Wer sich nun fragt, warum Facebook fehlt: Ich sehe in Facebook für mich privat keinen Mehrwert. Stattdessen vor allem eins: Zeitverschwendung. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, das Facebook für Unternehmen nicht attraktiv sein könnte.

Im Unternehmen setzen wir auf Facebook, Youtube und Google+.

Wie schätzt du die aktuelle Bedeutung von Online-Marketing für die deutsche Kfz-Branche ein?

Schaut man sich verschiedene Onlineauftritte in der deutschen Kfz-Branche an, so ist feststellen, dass es krasse Gegenteile gibt. Die einen, die sehr professionell an das Thema herangehen und bereit sind in diesen Bereichen Investitionen zu leisten.

Zum anderen aber auch die Betriebe, die mit der vor fünf Jahren in Auftrag gegebenen Homepage im Netz präsent sind.

Dass hier noch ein großes Potenzial brachliegt, ist vor allem daran erkennbar, dass sich Spezialanbieter (Autoglas, Reifen, Ersatzteile, Gebrauchtwageninzahlungnahme etc.) mit einer cleveren Verzahnung zwischen On- und Offlineaktivitäten rasant schnell entwickeln.

Diese Anbieter haben vor allem eins gemeinsam: Sie verstehen es den Kunden durch saubere Prozesse online abzuholen und im Nachgang durch eine perfekte Abwicklung offline zu überzeugen.

Wie wird sich das Thema künftig weiter entwickeln?

Zukünftig müssen wir uns von der Vorstellung verabschieden, dass ein Nutzer von einem stationären Desktop-PC auf unsere Website zugreift. In Zukunft werden vor allem neue Endgeräte in unseren Alltag einziehen. Die Entwicklung reicht neben dem Smartphone von Brillen, Uhren und sonstigen Schmuckgegenständen bis hin zu in Textilien eingearbeitete Touchscreens und Displays.

Die große Neuerung dabei ist: Die Geräte besitzen Auflösungen von null bis zu mehreren Millionen Pixeln und besitzen teilweise keine Eingabegeräte mehr. Dies wiederum ebnet den Weg für eine neuartige Suche per Spracheingabe, die die Karten neu mischen wird.

Die Sprachsuche stellt ganz neue Herausforderungen an Nutzer und deren Suchanfrage sowie an Suchmaschinen und Webseitenanbieter.

Hier besteht die Chance für neue Suchmaschinenanbieter den Markt aufzumischen. So könnten bestimmte Gerätehersteller ihre eigene Suchmaschine auf ihren Geräten vorinstallieren. Dem Nutzer ist es egal, welche Suchmaschine benutzt wird, solange das ausgegebene Suchergebnis seinen Wünschen entspricht.

Webseiten, die in der Desktop-Variante der Suchmaschine auf Seite 1 liegen, werden nicht zwangsläufig auch in der Sprachsuche vorne liegen.

 

Hast du Lieblingstools für das Online-Marketing?  

Bei allen Webprojekten setze ich derzeit auf WordPress und Google Analytics.

Ein weiteres Tool, welches immer wieder zum Einsatz kommt, ist das SERP-Preview Tool (www.torbenleuschner.de/files/serp-preview/) mit dem ich vorab testen kann, wie mein Suchergebnis in der Google-Suche aussehen wird.

Welche Tipps oder welche Empfehlungen hast du für Einsteiger im automobilen Online-Marketing? 

Nicht auf das Bauchgefühl vertrauen, sondern datenbasierte Entscheidungen treffen.

Bevor es an die Arbeit geht immer festlegen:

  • Was ist mein konkretes Ziel und wie messe ich dessen Erfolg?
  • Für welche(n) Suchbegriffe(n) möchte ich gefunden werden?
  • Welche Suchbegriffe liefern welches Suchvolumen? – Google Keyword Planner
  • Wie stark ist die Konkurrenz innerhalb des Suchbegriffes?

Und der eigentliche Knackpunkt: Nach der Arbeit über die neu gewonnenen Daten aus Google Analytics immer wieder nachjustieren.

 

Verfolgen kann man Patricks Tätigkeiten am besten auf diesen Seiten bzw. Social Media-Profilen:

 

 

Kein Einstieg ohne Ziel und Strategie – 7 Fragen zum digitalen #automarketing an Axel Wolf

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Logo Homepage Axel Wolf

In diesem Teil meiner Blog-Artikelreihe kommt Axel Wolf zu Wort, der über seine Arbeit bei einem Kfz-Teilegroßhändler und der Zusammenarbeit mit freien Werkstätten mit der Zeit auf das Thema Online-Marketing speziell für Werkstatt-Betriebe kam. Diese unterstützt er nun mit Konzepten zum Online-Marketing und Social Media und kümmert sich auch um die Umsetzung. Spannend, seine Erkenntnisse aus der Sicht des freien Marktes zu lesen.

 

Ein paar Worte zu dir: Wer bist du, was machst du beruflich?

Mein Name ist Axel Wolf, geboren in Soltau. Ich fühle ich mich vor allen in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Social Media zu Hause. Mit Kreativität, technischen Verständnis und meiner Erfahrung im Web 2.0 inszeniere ich übergreifende Gesamtkonzepte, von der Idee bis zur Umsetzung in Bild, Video und Webdesign.

Im Zuge meines jetzigen Arbeitsplatzes konnte ich bereits einige Einblicke in die Arbeitsweise und den Aufbau eines KFZ Teile Großhandels gewinnen. Dabei ist es besonders die Mischung aus kaufmännischer Tätigkeit und Kreativität, die mir an der Arbeit im Teilehandel gefällt. Ich bin sehr an dem Verlauf des Marktgeschehens, und an der Entwicklung von Marketingkonzepten und der Vermarktung von Produkten im Teilebereich interessiert.

 

In welchen Bereichen bist du im Automobilen Online-Marketing unterwegs?

Ich konzipiere Social Media Strategien und helfe dabei die richtige Kanalauswahl wie z.B. Twitter, Facebook oder Youtube, Google+ bzw. Google my Business zu treffen. Weiterhin helfe ich bei der Erstellung von Postings und berate bei der Themenauswahl. Einholung von Kundenfeedback, E-Mailmarketing und das Tracking von Webseiten runden die Sachen ab.

 

Welche Netzwerke und Kanäle nutzt du privat bzw. beruflich im Netz?

Ich benutze Google+, Tumblr, Facebook, Clever Reach und das Netzwerk Xing für meine beruflichen Kontakte, die Homepage die wir mit unseren Azubis als Projekt gestartet haben ist mit dem Baukasten von Jimdo erstellt.

Wie schätzt du die aktuelle Bedeutung von Online-Marketing für die deutsche Kfz-Branche ein?

In freien Werkstätten ist ein Internetzugang pro Arbeitsplatz sowie ein eigener Internetauftritt bereits Standard geworden, aber der Einsatz von Social Media ist derzeit noch selten anzufinden. Ich finde die Chance über diese Medien die Zielgruppe für seine Produkte und Dienstleistungen zu begeistern riesengroß und auch mit einen kleinen Marketingbudget machbar. Kunden reden untereinander über die Leistungen der Werkstatt – hier hat man die Möglichkeit mitzureden und die sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Man kann mit seinem Unternehmen den Kunden auf Augenhöhe begegnen und die Werkstatt nach außen menschlich darstellen mit Blick hinter die Kulissen, es heißt nicht umsonst “Werkstatt des Vertrauens”. Der Verkauf steht für mich an letzter Stelle, viel wichtiger ist es durch Social Media die Kundenbindung die öffentliche Wahrnehmung und das Image zu stärken, von der Bekanntheit in der Region ganz zu schweigen. Man sollte jetzt schon die Weichen für ein erfolgreiches Online-Marketing stellen und als einen festen Baustein in den Marketing-Mix einplanen.

 

Wie wird sich das Thema künftig weiter entwickeln?

In einer zunehmend digitalisierten Welt haben sich das Internet und die sozialen Medien längst als ein Bestandteil unserer Welt etabliert. Die Jugendlichen treten mit KFZ-Werkstätten über Facebook in Verbindung, erhalten Serviceangebote per WhatsApp und geben bei Bewertungsportalen Ihre Meinung ab. Der Kunde von Morgen will sein Auto digital beherrschen und am besten über sein Smartphone sämtliche Daten vom Auto erhalten. Die Werkstätten müssen bereit sein für diese digitale Ära und sich jetzt schon bereit machen, dieser Revolution zu begegnen und sich Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten. Spätestens dann wenn die“ antiken“ persönlichen Beziehungen nicht mehr ausreichen um sich neue Geschäftsfelder im Service sowie neuer Kundengruppen zu erschließen.

Hast du Lieblingstools für das Online-Marketing?

Für das Erstellen von z.B. Facebook Postings nutze ich das kostenlose Tool www.canva.com. Für das Videomarketing oder kurze Erklärvideos benutze ich www.powtoon.com. Hier ein Beispiel von mir, in dem ich für eine Werkstatt Klimaanlagen-Service für den Endkunden erkläre:

App-Baukasten für die mobilen Kunden: http://appyourself.net/de – hier ein Beispiel von einer Werkstatt App “D. Harraß Kfz Service” welche wir zusammen erstellt haben http://d-harrass-kfz-service.appyourself.net/

Freie Bilddatenbank: www.pixabay.com.

 

Welche Tipps oder welche Empfehlungen hast du für Einsteiger im automobilen Online-Marketing?

Kein Einstieg ohne Ziel und Strategie – frei nach dem Motto wer keine Ziele hat kann auch nichts erreichen. Ziele definieren:

  • Bekanntheitsgrad steigern
  • Neue Kunden gewinnen
  • Beziehungspflege der Kunden
  • Neue Zielgruppen ansprechen
  • Neue Mitarbeiter gewinnen
  • Produktinformationen verteilen
  • Vertrauen zu den Kunden aufbauen
  • Marktforschung bei den Kunden
  • Interaktionen mit Kunden
  • Service & Support
  • Zielgruppen definieren: Führerscheinneulinge, Stammkunden, Angestellte, Schüler, Flottenkunden, Fahrschulen etc.

Für den ersten Eindruck gibt es bekanntlich keine zweite Chance, das gilt auch z.B. für Facebook. Also am besten vorher etwas Zeit nehmen, um den Info-Reiter mit Unternehmensdaten zu füllen, das muss am Anfang noch nicht gleich perfekt sein aber zu große Lücken sind nicht gerade förderlich für das Vertrauen.

Seite bekannt machen und Fans gewinnen! Die ersten Kunden-„Fans“ sind schnell gewonnen, durch Freunde und Bekannte, die alle selbst Facebook nutzen ist der erste Schritt schnell gemacht. Auch durch Informationen an die Kunden & Geschäftspartner das man jetzt auf FB aktiv ist.

Ansonsten noch die Facebook Adresse auf die Rechnungen drucken und den Link zu seiner E-Mail Signatur hinzufügen. Auch einen Flyer kann man sich drucken lassen, den man dann noch zusätzlich Rechnungen beilegen kann oder nach einer Inspektion auf dem Beifahrersitz des Kunden liegen lassen kann.

Auch die direkte Ansprache bei Zufriedenheit des Kunden, eine positive Bewertung auf Facebook zu hinterlassen ist hilfreich, die Bewertungen kann man auch auf seiner Homepage einbinden.

 

Ich finde positiv, dass Axel sehr pragmatisch an die Themen herangeht. Im Werkstattbereich wohl eine gute Strategie. Die Tools zur Erstellung kleiner Erklärungsvideos oder Image-Videos kannte ich vorher nicht – interessant besonders für den Einstieg und sicher ohne großen Aufwand machbar. Ich möchte noch hinzufügen, dass in allen verwendeten Kanäle rechtliche Aspekte beachtet werden müssen – Impressum, Bildrechte etc.

 

Hier die Links zu den Web-Auftritten von Axel:

http://apps4business.jimdo.com/

https://about.me/axelwolf

Rückblick erstes Barcamp Bonn 2015

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Auch wenn es nicht direkt mit dem Automobil zu tun hat und daher in meinem Blog etwas „off topic“ ist, möchte ich an dieser Stelle kurz über das 1. Barcamp in Bonn berichten, das ich am Samstag besucht habe.

Anders als das Carcamp, zu dem ich im letzten Jahr etwas geschrieben habe, gab es beim Bonner Barcamp keinen speziellen Themenfokus wie z.B. automobile Themen. Daher war ich neugierig, was mich erwartete. Der Blick auf die Sessionplanung, die im Vorfeld auf der Website des Camps zu finden war, wies auf einen bunten Blumenstrauß an Session-Themen hin. Dieser Eindruck bestätigte sich bei der Vorstellungsrunde und der Präsentation möglicher Sessionthemen auf dem Barcamp am Samstagmorgen.

Die Sessions bewegten sich zwischen Vorschlägen zu Content-Marketing, Social Media-Tools, Open Source-Projekten, einem Fahrad-Podcast bis hin zum Angebot für eine Yoga-Stunde, Improvisationstheater und einer Session zum Thema Ausgehen in Bonn. Dadurch war für jeden etwas dabei – von lehrreich bis unterhaltsam, oder beides. Insgesamt wurden rund 30 Sessions angeboten, und soweit ich mitbekommen habe, fanden diese Sessions auch alle statt, natürlich mit unterschiedlichen Teilnehmerzahlen. Ein positiver Punkt, trotz teils etwas „schräger“ Sessionvorschläge.

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Nach der Vorstellungsrunde und der Sessionplanung ging es auch schon los. Ich selbst habe zunächst eine Session besucht, in der auf kurzweilige Art gezeigt wurde, was man mit Hashtags bei Twitter alles falsch machen kann, aber auch welche guten Aktionen oder Kampagnen damit fahren kann.

Anschließend gab es einen Workshop mit einem Überblick bzw. einer kurzen Einführung zum Podcasting – Inhalte und Technik. Hans Dorsch betreibt einen Podcast rund um das Fahrad(fahren).

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Danach besuchte ich die Veranstaltung von mixxt.de mit Oliver Ueberholz, der im Schnelldurchlauf einen Überblick über 200+ Internet-Tools gab, die einem das tägliche Arbeiten erleichtern sollen.

In der nächsten Session gab es einen Vortrag mit dem Titel „Vier Phasen einer Content-Strategie“ von Babak Zand, der sehr analytisch aber gut nachvollziehbar ein Strategiekonzept für Blogs oder Unternehmen vorstellte.

Am Nachmittag lauschte ich dem Erfahrungsbericht von Joas Kotsch, der vor einigen Jahren seine Werbeagentur mit rund 10 Mitarbeitern von einer Bürofirma ins Homeoffice geführt hat. Auf amüsante Art berichtete er, dass es seitdem produktiver geworden ist, mehr Zeit für sich und seine Familie hat und trotzdem weiterhin erfolgreich ist.

Die letzte Session drehte sich um Google Analytics. Gut vorgetragen, aber für mich inhaltlich etwas zu technisch.

Ich konnte natürlich nur einen Teil des Sessions besuchen, habe aber von weiteren guten Workshops oder Vorträgen gehört bzw. auf Twitter konnte man darüber lesen.

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Der Hashtag #bcbn15 war zeitweise auf Platz eins der deutschen Trend-Themen bei Twitter. Dort kann man unter diesem Schlagwort aller Tweets zum Barcamp abrufen.

Das Barcamp hat mich begeistert, die Organisation ließ keine Wünsche offen – Räumlichkeiten, Technik, Räume, Verpflegung, Networking und der Ablauf Sessions – alles war rundherum Klasse. Die Standing Ovations am Ende für das Orga-Team stehen für sich. Das schreit nach einer Wiederholung.

Danke auch an die Sponsoren (mehr dazu auf der Website des Barcamps). Hier finden sich auch noch weitere Blogbeiträge und Fotos.

(eigene Fotos)

Video-Marketing für Autohäuser mit youtube

 

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Das Thema Video-Marketing im Autohaus oder in anderen Kfz-Betrieben lässt mich noch nicht ganz los, nachdem ich im vorigen Artikel bereits über die Vorzüge dieses Mediums geschrieben habe.

Warum? Im englischsprachigen (für Automotive-Interessierte sehr empfehlenswerten) Podcast „The Dealer Playbook“ von Michael Cirillo und Robert Wiesman beschäftigt sich die aktuelle Folge der Podcast-Reihe genau damit. Als Interviewpartner eingeladen wurde James Wedmore, der sich professionell mit dem Einsatz von Videos im Autohausmarketing, insbesondere auf der Plattform Youtube, beschäftigt und dazu unter anderem Seminare anbietet.

Die Folge dreht sich darum, eine Video-Marketing-Strategie für das eigene Autohaus zu finden, die sich leicht umsetzen lässt und mit der schnelle Erfolge zu erzielen sind.

Was ist der große Vorteil, eigene Videos zum Autohaus zu erstellen und bei Youtube hochzuladen?

Youtube gehört bekanntermaßen zu Google und ist ganz nebenbei bemerkt die weltweit zweitgrößte Suchmaschine, die von Internetusern für die Suche genutzt wird. Bei Youtube aktiv zu sein bringt Vorteile im Ranking bei Google – und bietet sicherlich die Möglichkeit, das eigene Unternehmen von der Konkurrenz abzuheben.

ich habe mal den Test gemacht und zum Beispiel auf Youtube die Suchbegriffe „gebrauchtwagen toyota“ eingegeben. Neben Filmen von mobile.de finden sich auch Testfahrten und Gebrauchtwagenpräsentationen von Autohäusern. Im angelsächsischen Raum („used car toyota“) ist die Trefferzahl schon etwas höher.

Wie geht man strategisch vor?

James Wedmore schlägt für eine Video-Strategie einige grundlegende Schritte vor. Ich habe die Punkte kurz zusammengefasst – natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Zunächst definiert man als Autohausinhaber Suchbegriffe (ähnlich wie bei der Suchmaschinenoptimierung oder bei Adwords-Kampagnen), die zum Betrieb, den Produkten oder einer Verkaufsaktion passen. Sinnvoll ist es, einen Bezug zum Standort und/oder zur Automarke herzustellen. Beispiele: Ford Köln, Gebrauchtwagen Bielefeld etc. Hier muss jeder herausfinden, welche Keywords für das eigene Autohaus gut funktionieren.
  • Die Videos oder Spots sollten nicht zu lange sein, etwa zwischen 30 Sekunden und zwei Minuten. Inhalte gibt es sicher genug – Unternehmensdarstellung, Fahrzeugvorstellungen, Testfahrten usw. Einige Vorschläge dazu finden sich auch in meinem letzten Blogartikel.
  • Man muss nicht zwingend mit teurem Equipment oder mit externen Filmagenturen arbeiten. Oft reichen die Kameras moderner Smartphones aus. Auch dafür gibt es Stative. Für die Videobearbeitung gibt es zahlreiche auch kostenlose Software oder Apps.
  • Wenn die Videos erstellt sind, können Sie bei Youtube hochgeladen werden. Dies ist technisch nicht sehr kompliziert. Wedmore gibt noch einige Tipps, um das spätere Ranking des Videos zu verbessern. Aussagekräftige Titel und Beschreibung des Videos, die die vorher definierten Keywords enthalten, sind entscheidend dafür, wie gut das Video gerankt wird und für wie relevant es durch Google bewertet wird.
  • Genauso wichtig ist aber auch, dass man die Strategie langfristig verfolgt. Wedmore nennt dies „channel authority“ – eine längerfristig angelegte Strategie mit eigenem Youtube-Kanal. Durch häufig gepostete Videos, viele Views und kluge Keyword „erkennt“ Google mit der Zeit die Relevanz der Videos und rankt diese entsprechend höher.
  • Wie kann man eigene Videos noch bekannter machen und verbreiten? Am einfachsten durch Social Media Kanäle. Die Verbreitung über die Website, ein Blog, die Teilen-Funktion von Facebook oder das Twittern des Video-Links sorgen neben der Bekanntmachung auch wieder für ein besseres Ranking in der Suchmaschine.
  • Wedmore weis noch darauf hin, dass die Botschaft der Videos wichtiger ist als eine Oscar-reife Filmqualität.
  • In Youtube lässt sich auch nachträglich die Auffindbarkeit oder das Ranking der Videos optimieren. Mit den Suchbegriffen oder mit dem Titel lässt sich spielen, oft hilft es auch, den Film nochmals stärker in sozialen Netzen zu bewerben.

Zum Schluss nochmals der Link zur erwähnten Podcast-Folge: http://thedealerplaybook.com/getting-started-video-marketing-strategy-wjames-wedmore/

Kennt Ihr noch gute andere Beispiele für die Nutzung von Video-Kanälen durch Autohäuser?

Video-Marketing für Autohäuser?

Beim Carcamp in Mannheim im September kam bei einer Veranstaltung die Diskussion auf, welche Rolle Videos im Marketing eines Kfz-Betriebes spielen können. Mir schien, dass es bei den Vertretern der Autohäuser wie so oft Vorbehalte auch gegenüber diesem Medium als Marketing-Kanal gibt, nach dem Motto: „Das will unser Kunde doch nicht…“ oder: „Das sollen wir auch noch machen?“ Ein Grund dafür, mich näher damit zu beschäftigen.

Wird Video-Marketing von deutschen Kfz-Betrieben genutzt?

Ich verfolge viele Web- und Social Media-Aktivitäten von Autohäusern und Werkstattbetrieben im Netz. Gefühlt sage ich, dass selbst erstellte Videos von den wenigsten Betrieben im Marketing eingesetzt werden. Das Teilen von Werbespots der Autohersteller zähle ich nicht dazu. Auch wenn man bei Youtube nach Filmen von Autohäusern sucht, ist das Angebot nicht erschlagend. (Ich habe mich bei der Suche auf diese Plattform beschränkt)

Vorherrschend sind Image-Filme der Betriebe, aber wirklich kreative Videos sind Mangelware. Immerhin findet man bei größeren Autohaus-Gruppen schon Unternehmen mit eigenen Youtube-Kanälen mit mehr oder wenigen vielen Video-Beiträgen.

Eigentlich verwunderlich vor dem Hintergrund, wie oft täglich Youtube-Filme angeklickt werden und wie viele Informationen hier abgerufen werden können.

Welche Inhalte lassen sich in Videos packen?

Eine Vielzahl von Themen lassen sich in Videos unterbringen. Hier einige Anregungen dazu:

  • Imagefilme dienen der Darstellung des eigenen Betriebes. Das Unternehmen wird gezeigt, etwa als Rundgang durch alle Bereiche.
  • Filme zu Firmenevents, Standorteröffnungen, Festen, jahreszeitliche Aktionen, Motorsport- und Sponsoringaktivitäten, … Die Liste lässt sich beliebig verlängern.
  • Das Team vorstellen: Dies kann der sprichwörtliche „Blick über die Schulter“ der Mitarbeiter sein. Warum sollte nicht mal ein Verkäufer, Serviceberater oder Mechaniker seinen Arbeitsplatz vorstellen?
  • Natürlich kann man neben des selbst erstellten Videos Filme der Hersteller teilen, z.B. Werbe-Spots, Kampagnen, Modellvorstellungen oder Testberichte zu Fahrzeugen aus anderen Quellen.
  • Ein wichtiger Punkt für potenzielle Arbeitnehmer ist die Darstellung als Arbeitgeber oder auch das konkrete Einstellen von Job-Angeboten mittels Film. Hier können O-Töne der Mitarbeiter und/oder Azubis zum Einsatz kommen.
  • Alles rund um den Autoservice: Hinweise auf Serviceaktionen, Tipps zur Autopflege, Erklärungsvideos zur Autotechnik usw.
  • Eine etwas höhere Kunst ist sicherlich das Erstellen eines Videos-Blogs oder von Video-Serien, in denen Storys zum Autohaus oder zu Fahrzeugen erzählt werden. Ein gutes Beispiel dazu habe ich beim Autohaus Heidereich gefunden.

Natürlich ist auch das Ziel beim Einsatz von Videos, Autos zu verkaufen.

  • Dazu gehört das Vorführen von (neuen) Fahrzeugmodellen von innen und außen oder auch z.B. das Filmen einer Testfahrt. Ein charmantes und gutes Beispiel, in dem neben neuen Fahrzeugen auch der Charakter des Betriebes gut rüberkommt, habe ich hier gefunden:

Manchmal lohnt sich auch mal ein Blick ins Ausland, in diesem Fall in die USA. Unter den Stichworten „Ken Beam“ und  „used cars“ lassen sich auf Youtube zahlreiche Videos mit der Präsentation von speziellen Gebrauchtwagen eines amerikanischen Händlers abrufen. Vielleicht etwas ungewohnt für deutsche Zuschauer und Kunden aber hier geht man an das Thema Video-Marketing viel offensiver an als bei uns.

 

 

Einige Vorteile des Video-Marketings

Warum sollte man sich denn nun mit Video-Marketing auseinandersetzen?

  • Videos sind authentisch und geben den Charakter eines Unternehmens gut wider. Der regionale Bezug zum Autohaus oder zur Werkstatt lässt sich gut darstellen.
  • Sie lassen das Unternehmen lebendig werden und bieten Abwechslung zu den sonst üblichen Texten und Bildern auf Websites, Blogs und Social Media-Kanälen.
  • Fahrzeugpräsentationen bleiben viel stärken in den Köpfen der Nutzer hängen.
  • Man muss nicht zwangsläufig eine professionelle Agentur zu Hilfe nehmen. Einfache Filme lassen sich leicht selbst schon mit  Smartphones erstellen, die eine gute Kamera an Bord haben. Das Einstellen der Videos ist kostenlos.
  • Oft ist die Bereitschaft und die Neugierde der Nutzer und potenziellen Kunden höher, sich kurze Videos anzuschauen als Texte zu lesen.
  • Die Aufmerksamkeit kann gesteigert werden.
  • Bestimmte Zielgruppen sind über Videos gut (oder nur noch) zu erreichen.
  • Filme lassen sich über Link- oder Einbettungsfunktionen leicht auf die eigene Firmen-Website  und in Social Media Kanälen einbauen und verwenden.
  • Zu guter Letzt spielen Videos – insbesondere bei Youtube – eine wichtige Rolle beim Suchmaschinenranking von Unternehmen.

Das Hochladen von eigenen Videos auf Plattformen wie Youtube sollte kein Problem darstellen. Um das ganze professioneller wirken zu lassen und die Auffindbarkeit zu erleichtern, bietet sich das Einrichten einen eigenen Kanals bei Youtube an. Beipiele hierfür: Autohaus Heidenreich, Dürkop-Gruppe.

Inspirationen kann man sich einfach über die Suchfunktion der Video-Portale holen.

Weitere Anregungen zum Nachlesen und zur Erstellung von Videos gibt es beispielsweise an dieser Stelle:

http://karrierebibel.de/video-guide-tipps-und-grundlagen-fur-den-einstieg/

http://karrierebibel.de/corporate-video-definition-tools-trends/

Kennt Ihr noch andere gute Beipiele aus dem Kfz-Bereich? Oder noch weitere Anwendungsbereiche und Themen, die ich nicht aufgeführt habe? Bin gespannt auf Beitäge oder Kommentare zu diesem Artikel!

Quelle der Filme: youtube.com

Drittes ZDK-Carcamp in Mannheim – mein kurzer Rückblick

Carcamp Mannheim 2014 Social Media

 

Carcamp 2014 in Mannheim

Am 26.9.2014 trafen sich bereits zum dritten Mal Interessierte, Laien und Profis aus der Kfz-Branche, um über Social Media und Online-Marketing im Automotive-Umfeld zu sprechen und zu diskutieren.

Ich war zum zweiten Mal auf der Veranstaltung des ZDK. Das Carcamp wurde auch diesmal wieder in der Form eines Barcamps durchgeführt. Die Themen der einzelnen Sessions werden erst am Tag der Veranstaltung morgens von der Gruppe festgelegt. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, zu einem Thema einen Vortrag, einen Workshop oder einfach eine Diskussionsrunde vorzustellen und selbst zu gestalten.

Die Sessions werden anschließend an einem Grid übersichtlich zusammengestellt.  Mehr zum Format lässt sich in meiner Zusammenfassung des zweiten Carcamps aus dem letzten Jahr nachlesen.

Es war wieder eine gelungenes Carcamp. Meinungen der Teilnehmer dazu und unterschiedliche Artikel aus der Fachpresse bzw. von Bloggern finden sich auf der Website des Carcamps.

Auch ich hatte wie im letzten Jahr wieder das Gefühl, dass der Tag viel zu schnell vorbei war. Einige Sessions laufen zeitlich parallel, daher konnte man selbst nicht jeden Workshop oder Vortrag besuchen, aber durch den Austausch in den Pausen beim Kaffee oder Mittagessen ergibt sich immer die Möglichkeit, sich über verpasste Sessions zu informieren. Einige Beiträge oder Charts der Sessiongeber lassen sich über die Carcamp-Seite abrufen. Schön war, viele bekannte Gesichter aus dem Vorjahr und Blogger aus der Branche wiederzusehen.

Ich selbst habe Sessions zu Facebook-Werbeanzeigen, Bewertungsportalen im Internet sowie SEO-Einsatz für Autohäuser und Servicebetriebe besucht. Nach dem Mittagessen hatte ich die Gelegenheit, die Ergebnisse der von mir gemeinsam mit Claudia Weiler bzw. dem ZDK durchgeführten Online-Befragung „Online-Marketing in Kfz-Betrieben“ einem größeren Publikum vorstellen zu dürfen. (Weitere Gedankenen zu diesem Thema in einem späteren Beitrag)

Man darf dem Veranstalter sowie den Sponsoren Bosch, Basta Media und BDK zu einem tollen, gut organisierten Carcamp gratulieren!

Neu war in diesem Jahr die Zusammenfassung der Sessions in Form von Thesenkarten, auf denen die Teilnehmer einer Session ihre Eindrücke und Erkenntnisse aufschreiben konnten. Diese wurden am Schluss des Tages in einer Feedbackrunde zusammengefasst.

Was blieb als Fazit übrig?

Schade war, dass beim diesjährigen Carcamp erneut (relativ) wenige Vertreter von Autohäusern und Werkstatt-Betrieben den Weg nach Mannheim gefunden haben – wenn auch mit steigender Tendenz. Ebenso haben sich die grundsätzlichen Headlines aus meiner Sicht nicht wirklich weiter entwickelt. Oft fehlt wichtiges Basis-Wissen zu Online-Marketing und Social Media. Auf der anderen Seite sollte man dies nicht zu pessimistisch sehen: Das Carcamp soll ja gerade unterschiedliche Zielgruppen von Internet-Laien bis Online-Experten ansprechen – und das hat es auch getan!

Also – ich bin 2015 wieder dabei… Ihr auch?

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Selbstcheck für Autohäuser und Werkstätten zu Online-Marketing und Social Media

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Wie stehen Kfz-Betriebe zu Online-Marketing und sozialen Netzwerken im Internet?

Die Online-Welt durchdringt spürbar auch die Kfz-Branche in Deutschland. Das Such- und Kaufverhalten der Autokunden verlagert sich  immer stärker auf Online-Kanäle. Vorangetrieben wird dieser Trend durch die massenhafte Nutzung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets.

Doch welche Rolle spielen derzeit Maßnahmen im Online-Marketing, die eigene Unternehmenswebsite und die Nutzung von Social Media-Kanälen in den deutschen Kfz-Betrieben?

Selbstcheck im Internet

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben Claudia Weiler vom  Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, ZDK und ich im Namen der Unternehmensberatung BBE Automotive einen Online-Selbstcheck für Autohäuser und Werkstatt-Betriebe entwickelt. Der Online-Fragebogen zu den den Themenblöcken Online-Marketing, Website und Social Media ist über die Startseite des ZDK abrufbar (www.kfzgewerbe.de).

Die Betriebe erhalten mit der Teilnahme die Möglichkeit, sich selbst im Vergleich zu Unternehmen der gleichen Kategorie zu den genannten Themen einzuschätzen. Am Ende der Befragung gibt es die Möglichkeit, eine kostenfreie individuelle Auswertung anzufordern.

Alle Antworten fließen am Ende des Befragungszeitraumes (12.9.) anonymisiert in eine Gesamtstudie ein. Diese Ergebnisse werden auf dem 3. Mannheimer Carcamp des ZDK am 26.9.2014 vorgestellt und diskutiert. Zum Carcamp verweise ich auf einen älteren Blogbeitrag von mir.

Wir freuen uns, wenn möglichst viele Unternehmen an der Befragung teilnehmen und die Möglichkeit der Selbsteinschätzung für sich nutzen!

 

 

Drittes CarCamp zu Social Media im Autohaus in Mannheim am 26.9.2014

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Am 26.9.2014 ist es wieder soweit – bereits zum dritten Mal findet das CarCamp des ZDK in Mannheim statt.

Die Veranstaltung bringt unterschiedliche Menschen zusammen, die sich in irgendeiner Form mit Social Media im Autohaus oder in anderen Kfz-Betrieben beschäftigen – vom Vertreter eines Autohauses oder einer Kfz-Werkstatt, über Agenturen und PR-Profis bis zu einfach am Thema interessierten Teilnehmern. Dabei ist es unerheblich, ob bereits Profi auf diesem Gebiet oder Anfänger. Beide Gruppen können bei der Veranstaltung viel voneinander lernen.

Der Name CarCamp leitet sich von der Veranstaltungsart Barcamp ab, das im Online-Bereich mittlerweile bei Usus ist. Es gibt nur ein generelles Thema – hier Social Media im Kfz-Bereich. Zu Beginn der Veranstaltung werden nach einer kurzen Vorstellungsrunde die einzelnen Themen erst vor Ort festgelegt. Jeder kann etwas vorschlagen und die Moderation oder den Vortrag selbst in die Hand nehmen. Die Themen werden auf einem Grid festgehalten, aus dem sich jeden Teilnehmer eine Art individuellen „Stundenplan“ zusammenstellen kann. Da sich die einzelnen Vorträge oder Workshops überschneiden können, kann man nicht alle Veranstaltungen besuchen.

Ich habe das CarCamp im vergangenen Jahr zum ersten Mal besucht und fand diese Art der Verstaltung sehr spannend und angenehm. Man ist nicht an einen strikt vorgegebenen Tagesablauf gebunden, wie es oft bei Vortragsveranstaltungen vorkommt. Und das schöne ist – für die Besucher ist die Teilnahme kostenlos, das das CarCamp gesponsert wird.

Die Anmeldung erfolgt online über die Plattform des CarCamps. Dort finden sich auch Informationen zu den ersten beiden Treffen und die Möglichkeit, sich im Netz mit anderen Interessierten zu vernetzen. Ich fand es spannend, im letzen Jahr einige Online-Kontakte teilweise zum ersten Mal persönlich kennen zu lernen.

Hier noch weiteres aus der Pressemitteilung des ZDK zur Veranstaltung.

Meine Betrachtung zum zweiten CarCamp könnt ist hier nachzulesen.

Ich hoffe im September wieder einige bekannte Gesichter zu sehen!

Nachbetrachtung 2. Mannheimer Carcamp – Social Media im Kfz-Betrieb

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Am 11. Oktober 2013 fand in den Räumlichkeiten von Fuchs Schmierstoffe zum zweiten Mal das Mannheimer Carcamp  statt, bei dem sich alles um das Thema Social Media im Kfz-Betrieb drehte. Initiiert wurde die Veranstaltung vom ZDK.

Rund 60 Teilnehmer mit unterschiedlichem Background nahmen teil – Berater, Blogger, am Thema interessierte Vertreter aus Autohäusern und freien Werkstätten und Journalisten.

Als Veranstaltungsformat wurde das sogenannte Barcamp gewählt, bei dem nur ein generelles Oberthema feststeht und die einzelnen Sessioninhalte erst vor Ort von den Teilnehmern festgelegt werden. Das schöne daran ist, dass sich jeder aktiv mit einem Referat, Vortrag oder einer Diskussionsrunde beteiligen kann, auch ohne große Vorbereitung. Die Sessions werden auf einem Grid eingetragen und jeder kann für die sich interessante Sessions auswählen. Ein kleiner Nachteil ist, dass einige Sessions parallel laufen und man die Qual der Wahl hat. So passte in meinen Terminplan leider auch nicht die von Fuchs angebotene Werksführung.

Für mich war es das erste Barcamp – ein erfrischendes Format, das zum Austausch und zu Diskussionen anregt. Man konnte auf diese Weise Social Media von unterschiedlichen Perspektiven aus betrachten. In den professionell ausgestatteten Seminarräumen konnte man sofort in kleinen oder größeren Gruppen durchstarten.

Einige Kontakte kannte ich vorher nur über Online-Kanäle und über das Bloggen und hatte nun Gelegenheit, sie „live“ zu treffen. @derekfinke  @skodaportal

Nach der Begrüßung durch Claudia Weiler vom ZDK und den Gastgeber Fuchs Schmierstoffe ging es auch schon los.

Session-Themen

Die Themen der Sessions waren vielfältig. Ich gebe hier einen kurzen Überblick. Da ich nicht alle Sessions besuchen konnte, kann ich nicht zu allen Themen ausführlicher berichten.

  • Ich selbst habe ein Konzept vorgestellt, wie man als Kfz-Betrieb (unabhängig ob Autohaus oder Werkstatt) eine Strategie bzw. ein Konzept für die eigenen Aktivitäten in Social Media aufbaut. Kurz gesagt sollte man nicht damit beginnen, sich mit den Online-Kanälen zu beschäftigen, sondern zunächst seine Ziele/Zielgruppen festelegen und anschließend einen Plan für die konkrete Ausgestaltung und die Umsetzung im Betrieb erstellen (Inhalte, Ressourcen).
  • Social Media Monitoring: Hier gab es eine kurze Einführung, welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt, Social Media Kanäle zu monitoren. Angefangen vom einfachen Google Alert bis hin zur High-End Lösung, die mit (teueren) Software-Paketen gefahren wird.
  • Social Media aus der Praxis für die Praxis: In einer kleinen Gruppe wurde diskutiert, welche Bedeutung soziale Medien für Autohäsuer und Werkstätten haben. Oft scheitern die Aktivitäten am geringen Zeitbudget der Inhaber oder Verantwortlichen im Betrieb. Die Frage nach dem „was bringen mir Social Media“ kann man nicht so einfach beantworten. Im Grunde muss man bei jeder Marketingaktion auf Erfolge hoffen und diese so gut es geht messbar machen. Was einem Betrieb das Verteilen von Flyern „bringt“, ist ja ähnlich schwer zu beantworten.
  • Die Session „Social Media Kickstart“ ging in die Richtung meiner eigenen Session. Als entscheidend herausgestellt wurde auch hier, dass man für Social Media ein Konzept benötigt und sich zunächst mit den eigenen Zielen auseinandersetzen muss. Die Wahl der Social Media Kanäle sollte nach der Zielgruppe ausgerichtet sein.
  • Am späten Nachmittag konnte man noch einen Eindruck gewinnen, wie die Marke Mercedes an soziale Medien im Internet herangeht. Erfreulich fand ich, dass Mercedes für den Handel ein großes Social Media-Paket für die Betriebe geschnürt hat. Ohne in die Freiheit bei der Gestaltung z.B. von Facebookseiten der Mercedes-Betriebe einzugreifen, bietet Mercedes den Partnern kostenfreie Module, die sich mit wenigen Klicks in die eigene Seite integrieren lassen.

Die weiteren Themen, zu denen ich inhaltlich nichts weiter sagen kann:

  • Datenschutz – (k)ein Recht für Facebook?
  • Bloggen
  • Cyberwar/Überwachung durch die NSA
  • Was ist ein Barcamp?
  • Azubi-Marketing über Social Media
  • Die Rolle von Bewertungsplattformen für Kfz-Betriebe
  • Crowdsourcing
  • Best Practice Social Media
  • Ersetzen Social Media-Kanäle die Corporate Website?
  • Freie Werkstätten in Social Media

Zu einigen Sessions können die Slides auf der Seite der Carcamp-Community heruntergeladen werden. Ein gute Sache, da man nicht alle Sessions gleichzeitig besuchen konnte. Fotos sind auch bereits dort einsehbar.

Was bleibt?

Insgesamt gesehen zogen die Teilnehmer – mich eingeschlossen – ein sehr positives Fazit. Der rege Austausch und die Diskussionsmöglichkeiten und viele neue Kontakte zählen für mich neben der sehr gute Organisation zu den Pluspunkten.
Aus meiner Sicht ist ein Tag zu kurz, vertiefen könnte man die Themen besser, wenn das Carcamp über zwei Tage gehen würde. Schade auch, dass die Autohäuser, Werkstätten und Automobilhersteller nicht sehr stark vertreten waren.

Im Bereich Social Media steckt für die Branche noch viel Potenzial, aber auch noch viel Arbeit vor den Betrieben.