Professionalisierung wird wichtiger – 7 Fragen zum digitalen #automarketing an Derek Finke

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Ein paar Worte zu dir: Wer bist du, was machst du beruflich?

Mein Name ist Derek Finke. Ich bin ist seit Anfang 2013 bei der Modix GmbH tätig. Als Direktor Business Development verantworte ich die systematische Weiterentwicklung bestehender und die Erschließung neuer Geschäftsfelder und Produkte. Vor meiner Zeit bei Modix war ich mehr als 20 Jahre in der Automobilwirtschaft tätig, unter anderem als Kfz-Mechaniker, Automobilverkäufer, Verkaufsleiter sowie Geschäftsführer eines mittelständischen Autohauses, als Autohausberater, Projektmanager und Gebietsleiter Europa bei der Euromobil Autovermietung GmbH sowie als Geschäftsführer der Autobusiness Partner Service GmbH, einer Beratungs- und Dienstleistungsgesellschaft des deutschen Volkswagen und Audi Händlerverbandes.

 

In welchen Bereichen bist du im automobilen Online-Marketing unterwegs?

Bei Modix arbeiten wir fast ausschließlich für Autohändler und -hersteller. Wir beschäftigen uns mit Fahrzeugmanagement, Händlerwebseiten, B2B-Plattformen, Fahrzeugportalen für Händler und Hersteller, Neuwagenkonfiguratoren, Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing, Leadtracking sowie speziellen Anwendungen, die Autohändler und die digitalen Angebote von Tageszeitungen verbinden.

 

Welche Netzwerke und Kanäle nutzt du privat bzw. beruflich im Netz?

Beruflich schreibe ich im Modix Blog (http://blog.modix.net), darüber hinaus nutzen wir bei Modix noch Netzwerke wie Xing (https://www.xing.com/companies/modixgmbh), LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/modix-gmbh), Slideshare (http://de.slideshare.net/ModixGmbH), Facebook (https://www.facebook.com/ModixDeutschland) oder Twitter (https://twitter.com/modixgmbh).

Privat bin ich über meine Webseite (http://derekfinke.com) zu finden, wo ich seit 2011 auch blogge. Von dort findet man auch die Links zu meinen Präsenzen in weiteren Netzwerken.

 

Wie schätzt du die aktuelle Bedeutung von Online-Marketing für die deutsche Kfz-Branche ein?

Aktuell hat das Onlinemarketing in der Branche nicht den Stellenwert, den es angesichts der realen Marktsituation verdient. Wenn man sich vor Augen hält, dass im Prinzip jeder Autokäufer, ganz gleich ob für neu oder gebraucht, vor dem Autokauf im Netz unterwegs ist, tun vor allem die Vertragshändler sehr wenig dafür, ins Blickfeld dieser potentiellen Käufer zu geraten. Als Antwort auf diesen Vorwurf erhalte ich dann regelmäßig: „Aber wir haben ja eine Webseite.“ Von Ausnahmen abgesehen, sind diese Webseiten aber leider weitgehend ohne relevanten Inhalt, nicht aktuell gehalten oder technisch veraltet. Dazu kommt, dass eine Webseite im Konzert der Onlinemarketing-Werkzeuge heute nicht mehr ausreicht. Um im Netz Aufmerksamkeit zu erreichen und diese letztendlich in Verkaufsanbahnung umzumünzen, ist es erforderlich, dass Autohändler strategisch vorgehen und sich mit den heute zur Verfügung stehenden Werkzeugen beschäftigen. Die Realität sieht leider anders aus. Veranstaltungen wie der AUTOHAUS E-Marketing Day oder das CarCamp des ZDK ziehen trotz der Marktsituation und viel medialer Begleitung jeweils so um die 100 Teilnehmer an. Aber wie viel Autohäuser gibt es in Deutschland?

 

Wie wird sich das Thema künftig weiter entwickeln?

Ich bin davon überzeugt, dass mehr und mehr Professionalität auch in das digitale Marketing der Automobilbranche einziehen wird. Zum einen schießen immer mehr Startups aus Boden, die mit cleveren Methoden und Geschäftsmodellen den insgesamt eher trägen Handel unter Druck setzen. Zum anderen lernen immer mehr Hersteller und ihre angeschlossenen Autobanken, dass durch ein professionelles Auftreten im digitalen Bereich mehr Kunden erreicht werden und so auch mehr Fahrzeuge vermarktet werden können. Da der Absatzkuchen in Gänze nicht mehr wächst, wird so versucht, das eigene Kuchenstück zulasten der noch Schlafenden vergrößern. Und nicht zuletzt wird die fortschreitende Digitalisierung uns neue Geschäftsmodelle und Werkzeuge in die Hand geben, die es Kunden und Händlern einfacher machen, miteinander ins Geschäft zu kommen.

 

Hast du Lieblingstools für das Online-Marketing?

Mein Lieblingstool ist WordPress, das ich als Redaktionssystem für meinen Blog einsetze. Nicht unbedingt gut geeignet für die Realisierung von Händlerwebseiten, aber zum Bloggen und für die Selbstdarstellung hervorragend. Ansonsten begeistern mich die fantastischen Möglichkeiten des Erreichens von Kunden bei Facebook Ads und Google Adwords immer wieder aufs Neue. Und da ich ein großer Fan von Content Marketing bin, stehe ich total auf Podcasts und Webinare, sowohl als Macher wie als Konsument.

 

Welche Tipps oder welche Empfehlungen hast du für Einsteiger im automobilen Online-Marketing?

Wer mit professionellem Online-Marketing im Autohaus beginnen möchte, sollte zum einen Ziele definieren und eine Marketingstrategie für seinen Betrieb haben (siehe auch hier: http://derekfinke.com/2012/04/19/strategie-im-autohaus/). Schnellschüsse und Einmalaktionen bringen hier nichts. Punkt zwei ist die richtige Auswahl der Werkzeuge, mit denen man seine Ziele erreichen möchte. Das kann eine simple, aber verkaufsstarke Webseite sein, unterstützt von bewerbenden Tools wie Adwords. Das kann aber auch eine mit relevantem Inhalt angereicherte Händlerwebseite inkl. Autohaus Blog sein, flankiert von weiteren Maßnahmen. Zweifelsohne muss man sich auch überlegen, welche Rolle die Fahrzeugbörsen spielen sollen – allerdings immer unter der Maßgabe, dass dies nicht die eigene Spielwiese ist. Und drittens sollte man die laufende Analyse im Blick behalten und sein Vorgehen ggfls. nachschärfen. Dafür eignen sich Werkzeuge wie Google Analytics, Leadtracking-Software oder auch ein CRM. Und last but not least: Das beste Marketing nützt dem Autohaus nur etwas, wenn die aufmerksam gewordenen Interessenten dann auch bedient werden. Telefonische und E-Mail-Erreichbarkeit ist noch immer ein großes Problem in der Branche. Kunden rufen an, aber es ist besetzt oder niemand geht ran. E-Mails werden gar nicht oder erst nach einer elend langen Reaktionszeit bearbeitet. Wer diesen Folgeprozess nicht selbst organisiert bekommt, sollte sich unbedingt einen Dienstleister zur Unterstützung dazu holen, z. B. ist global office (www.global-office.de) bereits bei vielen Autohäusern im Einsatz.

Datenbasierte Entscheidungen treffen – Sieben Fragen zum digitalen #automarketing an Patrick Möltgen

Patrick Möltgen

In diesem Teil meiner Interview-Reihe kommt Patrick Möltgen zu Wort, Blogger und Verkäufer sowie Online-Experte in einem Autohaus. Ich konnte ihn schon zweimal auf dem Carcamp in Mannheim treffen. Daher freue ich mich auf seine Perspektive.

 

Ein paar Worte zu dir: Wer bist du, was machst du beruflich?

Mein Name ist Patrick Möltgen und ich komme aus dem schönen Waghäusel. Das liegt zwischen Mannheim und Karlsruhe. Meinen Start in die Automobilbranche habe ich ganz klassisch mit der Ausbildung zum Automobilkaufmann in einer größeren Automobilhandelsgruppe begonnen.

Nach und nach folgten verschiedene Stellen im Verkauf und Einkauf sowie als Assistent der Verkaufsleitung. Nebenbei habe ich Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Automobilhandel studiert und leite seit ungefähr zwei Jahren das Gebrauchtwagen-Management einer Automobilhandelsgruppe. Damit verbunden sind auch intensive Aktivitäten im Bereich Online-Marketing.

 

In welchen Bereichen bist du im automobilen Online-Marketing unterwegs?

Im automobilen Onlinemarketing konzentriere ich mich vor allem auf die folgenden Schwerpunkte:

  • Landingpageoptimierung, d.h. wie gestalte ich meine Seite so, dass sie mein gewünschtes Ziel bestmöglich erreicht?

  • Suchmaschinenoptimierung

  • Videomarketing und die damit verbundene Verteilung über Social Media

 

Welche Netzwerke und Kanäle nutzt du privat bzw. beruflich im Netz?  

Privat probiere ich natürlich viele Netzwerke aus. Derzeit konzentriere ich mich privat auf Xing, Linkedin und Twitter.

Facebook und Google+ habe ich privat mittlerweile verworfen. Wer sich nun fragt, warum Facebook fehlt: Ich sehe in Facebook für mich privat keinen Mehrwert. Stattdessen vor allem eins: Zeitverschwendung. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, das Facebook für Unternehmen nicht attraktiv sein könnte.

Im Unternehmen setzen wir auf Facebook, Youtube und Google+.

Wie schätzt du die aktuelle Bedeutung von Online-Marketing für die deutsche Kfz-Branche ein?

Schaut man sich verschiedene Onlineauftritte in der deutschen Kfz-Branche an, so ist feststellen, dass es krasse Gegenteile gibt. Die einen, die sehr professionell an das Thema herangehen und bereit sind in diesen Bereichen Investitionen zu leisten.

Zum anderen aber auch die Betriebe, die mit der vor fünf Jahren in Auftrag gegebenen Homepage im Netz präsent sind.

Dass hier noch ein großes Potenzial brachliegt, ist vor allem daran erkennbar, dass sich Spezialanbieter (Autoglas, Reifen, Ersatzteile, Gebrauchtwageninzahlungnahme etc.) mit einer cleveren Verzahnung zwischen On- und Offlineaktivitäten rasant schnell entwickeln.

Diese Anbieter haben vor allem eins gemeinsam: Sie verstehen es den Kunden durch saubere Prozesse online abzuholen und im Nachgang durch eine perfekte Abwicklung offline zu überzeugen.

Wie wird sich das Thema künftig weiter entwickeln?

Zukünftig müssen wir uns von der Vorstellung verabschieden, dass ein Nutzer von einem stationären Desktop-PC auf unsere Website zugreift. In Zukunft werden vor allem neue Endgeräte in unseren Alltag einziehen. Die Entwicklung reicht neben dem Smartphone von Brillen, Uhren und sonstigen Schmuckgegenständen bis hin zu in Textilien eingearbeitete Touchscreens und Displays.

Die große Neuerung dabei ist: Die Geräte besitzen Auflösungen von null bis zu mehreren Millionen Pixeln und besitzen teilweise keine Eingabegeräte mehr. Dies wiederum ebnet den Weg für eine neuartige Suche per Spracheingabe, die die Karten neu mischen wird.

Die Sprachsuche stellt ganz neue Herausforderungen an Nutzer und deren Suchanfrage sowie an Suchmaschinen und Webseitenanbieter.

Hier besteht die Chance für neue Suchmaschinenanbieter den Markt aufzumischen. So könnten bestimmte Gerätehersteller ihre eigene Suchmaschine auf ihren Geräten vorinstallieren. Dem Nutzer ist es egal, welche Suchmaschine benutzt wird, solange das ausgegebene Suchergebnis seinen Wünschen entspricht.

Webseiten, die in der Desktop-Variante der Suchmaschine auf Seite 1 liegen, werden nicht zwangsläufig auch in der Sprachsuche vorne liegen.

 

Hast du Lieblingstools für das Online-Marketing?  

Bei allen Webprojekten setze ich derzeit auf WordPress und Google Analytics.

Ein weiteres Tool, welches immer wieder zum Einsatz kommt, ist das SERP-Preview Tool (www.torbenleuschner.de/files/serp-preview/) mit dem ich vorab testen kann, wie mein Suchergebnis in der Google-Suche aussehen wird.

Welche Tipps oder welche Empfehlungen hast du für Einsteiger im automobilen Online-Marketing? 

Nicht auf das Bauchgefühl vertrauen, sondern datenbasierte Entscheidungen treffen.

Bevor es an die Arbeit geht immer festlegen:

  • Was ist mein konkretes Ziel und wie messe ich dessen Erfolg?
  • Für welche(n) Suchbegriffe(n) möchte ich gefunden werden?
  • Welche Suchbegriffe liefern welches Suchvolumen? – Google Keyword Planner
  • Wie stark ist die Konkurrenz innerhalb des Suchbegriffes?

Und der eigentliche Knackpunkt: Nach der Arbeit über die neu gewonnenen Daten aus Google Analytics immer wieder nachjustieren.

 

Verfolgen kann man Patricks Tätigkeiten am besten auf diesen Seiten bzw. Social Media-Profilen:

 

 

Erwartungshaltung der Online-Kunden ist hoch – 7 Fragen zum digitalen #automarketing an… Marcel Schultz

Marcel Schultz Logo 50C

Marcel Schultz Profilbild

Der zweite Teilnehmer meiner Blog-Artikelreihe ist Marcel Schultz. Nach einer Ausbildung als Automobilkaufmann schaut er sich die Branche nun „von außen“ als freiberuflich tätiger Berater.

Ein paar Worte zu dir: Wer bist du, was machst du beruflich?

Mein Name ist Marcel Schultz, bin gebürtiger Hamburger und gelernter Automobilkaufmann. Nach meiner Ausbildung habe ich den Weg in den Fahrzeugvertrieb eingeschlagen und meine Zertifizierung bei Toyota gemacht. Danach war ich in verschiedenen Tätigkeiten, erst im reinen Fahrzeugvertrieb, dann immer weiter im Autohaus-Marketing. Aufbauend auf diese Erfahrungen absolvierte ich das Studium an der BFC in Northeim, welches mir das nötige Werkzeug für die zukünftigen Herausforderungen mit auf den Weg gegeben hat. Nach erfolgreichem Abschluss war ich bei einem großen Automobilzulieferer tätig, welcher mir die Engpässe der Kfz-Branche endgültig vor Augen geführt hat. Und von dem Moment an war mein Entschluss gefallen, im Kfz-Gewerbe als Freiberufler tätig zu werden.

In welchen Bereichen bist du im automobilen Online-Marketing unterwegs?

In erster Linie dreht sich meine Arbeit um die Konzeption von Kampagnen und neuen Ideen um den Handel bei der Arbeit zu unterstützen. Aber auch das Verfassen von Artikeln, die Pflege der SocialMedia-Auftritte und SEO (Suchmaschinenoptimierung) wird ein immer größeres Aufgabenfeld. Hinzu kommen die vielen Werbemöglichkeiten im Netz. Sei es Facebook-Anzeigen oder auch Google AdWords.

Welche Netzwerke und Kanäle nutzt du privat bzw. beruflich im Netz? 

Ich habe damals zu viele Kanäle bespielt und nach kurzer Zeit gemerkt, dass der Aufwand zum Nutzen in keinem Verhältnis steht. Inzwischen nutze ich hauptsächlich XING, Twitter und Facebook. Die anderen Kanäle behalte ich zwar ebenfalls im Auge, konzentriere mich aber auf meine Kern-Netzwerke. Seit dem Start in meine Selbstständigkeit habe ich gemerkt, dass sich die Trennung zwischen “privat” und “geschäftlich” langsam aber sicher auflöst und man zur personifizierten Marke wird. Klar hat das Risiken, da eine private Meinung ganz schnell auch als geschäftliche Meinung gesehen wird. Aber die Chancen, die solch eine Personenmarke bietet, ist meiner Ansicht nach riesengroß. Letztendlich hat man das, wonach große Konzerne seit Jahrzehnten streben und ein Miliarden-Budget investieren: Persönlichkeit.

Wie schätzt du die aktuelle Bedeutung von Online-Marketing für die deutsche Kfz-Branche ein?

Ich glaube, dass die Erwartungshaltung unserer Kunden im Onlinebereich ziemlich hoch ist. Schließlich buchen wir als Konsument heutzutage unsere Flüge online, lesen unsere Bücher auf einem e-Book Reader, streamen unsere Lieblingsfilme und bestellen auch unser Abendessen im Netz. Wenn ich mir derzeit so manche Autohaus-Websites ansehe, frage ich mich allerdings wo man das neue Traumauto konfigurieren (und reservieren) kann und einen verbindlichen Werkstatt-Termin mit direkten Festpreisen erhält. Wenn es um Online geht ist unsere Branche oft noch zu “statisch”. Auch gibt es noch zu viele alte Zöpfe, von denen es sich endlich zu trennen gilt. Und auch was die Werbung anbelangt, ist noch viel Luft nach oben.

Wie wird sich das Thema künftig weiter entwickeln?

Ganz sicher ist, dass wenn wir uns nicht intensiv um unsere Onlinepräsenz kümmern, sich irgendwann jemand anderes um unsere (Online)-Kunden kümmert. Und zwar jemand, der ursprünglich aus einer ganz anderen Branche kommt. In letzter Zeit häufen sich Aussagen von Spezialisten fremder Branchen, die die Entwicklung im Kfz-Gewerbe ganz genau beobachten. Und eventuell die Chancen erkennen und Maßnahmen ergreifen. Ich glaube, wir sollten uns nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Was wir in Zukunft brauchen ist der Wille zur Veränderung und viele gute, kreative Ideen.

Hast du Lieblingstools für das Online-Marketing

Tatsächlich habe ich in der Vergangenheit viele Tools für die unterschiedlichsten Bereiche getestet. Aber manchmal ist weniger einfach mehr. Und eines darf ein Tool auf gar keinen Fall: Mehrarbeit bereiten. Die sozialen Netzwerke pflege ich manuell, also mit den Bordmitteln des Betreibers, bzw. mit der Integration ins Betriebssystem.

Um Ideen zu notieren, zu sammeln und zu teilen nutze ich seit Jahren Evernote und bin nach wie vor begeistert von dieser App. Evernote gibt es für alle gängigen Betriebssysteme und ist in der Basisversion sogar kostenlos. Allerdings lohnt sich der Blick auf die Premium-Variante, da diese einige fantastische Funktionen mitbringt.

Dann ist auch die Dropbox seit langem ein treuer Begleiter in meinem Alltag. Dropbox nutze ich gemeinsam mit einigen Klienten, um Entwürfe auszutauschen. Dropbox ist in der Basis ebenfalls kostenlos, es gibt auch eine Variante für Unternehmen, womit man als Team gemeinsam auf Ordnerstrukturen zugreifen kann.

Welche Tipps oder welche Empfehlungen hast du für Einsteiger im automobilen Online-Marketing?

Mein Rat ist sich erstmal einen Überblick über den Online-Marketing-Dschungel zu machen. Wenn man beispielsweise erwägt, mehr in SocialMedia zu investieren, sollte man sich die Frage stellen welche Netzwerke es eigentlich gibt und (ganz wichtig) wo sich meine Kunden aufhalten. Dies kann man relativ einfach in Kundengesprächen herausfinden. Jedes Netzwerk spricht eine gewisse Gruppe von Menschen an. Das eine Netzwerk hat eine sehr breite “Zielgruppe“ (Facebook z.B.), andere hingegen sind eher spezifisch (MotorTalk z.B.).

Bevor man sich mit Vollgas hineinstürzt, sollte man sich die Frage stellen warum man das eigentlich vor hat und was man sich davon erhofft. Diese Ziele würde ich notieren und regelmäßig mit der Ist-Situation vergleichen und ggf. gegensteuern.

Hier noch einiges mehr aus einem Interview mit dem Blogger Patrick Möltgen: http://www.automobilkaufmann.info/2014/11/von-der-ausbildung-zum-selbststaendigen-berater-marcel-schultz-interview/
Und alle Links zu Marcels Online-Kanälen:

Drittes ZDK-Carcamp in Mannheim – mein kurzer Rückblick

Carcamp Mannheim 2014 Social Media

 

Carcamp 2014 in Mannheim

Am 26.9.2014 trafen sich bereits zum dritten Mal Interessierte, Laien und Profis aus der Kfz-Branche, um über Social Media und Online-Marketing im Automotive-Umfeld zu sprechen und zu diskutieren.

Ich war zum zweiten Mal auf der Veranstaltung des ZDK. Das Carcamp wurde auch diesmal wieder in der Form eines Barcamps durchgeführt. Die Themen der einzelnen Sessions werden erst am Tag der Veranstaltung morgens von der Gruppe festgelegt. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, zu einem Thema einen Vortrag, einen Workshop oder einfach eine Diskussionsrunde vorzustellen und selbst zu gestalten.

Die Sessions werden anschließend an einem Grid übersichtlich zusammengestellt.  Mehr zum Format lässt sich in meiner Zusammenfassung des zweiten Carcamps aus dem letzten Jahr nachlesen.

Es war wieder eine gelungenes Carcamp. Meinungen der Teilnehmer dazu und unterschiedliche Artikel aus der Fachpresse bzw. von Bloggern finden sich auf der Website des Carcamps.

Auch ich hatte wie im letzten Jahr wieder das Gefühl, dass der Tag viel zu schnell vorbei war. Einige Sessions laufen zeitlich parallel, daher konnte man selbst nicht jeden Workshop oder Vortrag besuchen, aber durch den Austausch in den Pausen beim Kaffee oder Mittagessen ergibt sich immer die Möglichkeit, sich über verpasste Sessions zu informieren. Einige Beiträge oder Charts der Sessiongeber lassen sich über die Carcamp-Seite abrufen. Schön war, viele bekannte Gesichter aus dem Vorjahr und Blogger aus der Branche wiederzusehen.

Ich selbst habe Sessions zu Facebook-Werbeanzeigen, Bewertungsportalen im Internet sowie SEO-Einsatz für Autohäuser und Servicebetriebe besucht. Nach dem Mittagessen hatte ich die Gelegenheit, die Ergebnisse der von mir gemeinsam mit Claudia Weiler bzw. dem ZDK durchgeführten Online-Befragung „Online-Marketing in Kfz-Betrieben“ einem größeren Publikum vorstellen zu dürfen. (Weitere Gedankenen zu diesem Thema in einem späteren Beitrag)

Man darf dem Veranstalter sowie den Sponsoren Bosch, Basta Media und BDK zu einem tollen, gut organisierten Carcamp gratulieren!

Neu war in diesem Jahr die Zusammenfassung der Sessions in Form von Thesenkarten, auf denen die Teilnehmer einer Session ihre Eindrücke und Erkenntnisse aufschreiben konnten. Diese wurden am Schluss des Tages in einer Feedbackrunde zusammengefasst.

Was blieb als Fazit übrig?

Schade war, dass beim diesjährigen Carcamp erneut (relativ) wenige Vertreter von Autohäusern und Werkstatt-Betrieben den Weg nach Mannheim gefunden haben – wenn auch mit steigender Tendenz. Ebenso haben sich die grundsätzlichen Headlines aus meiner Sicht nicht wirklich weiter entwickelt. Oft fehlt wichtiges Basis-Wissen zu Online-Marketing und Social Media. Auf der anderen Seite sollte man dies nicht zu pessimistisch sehen: Das Carcamp soll ja gerade unterschiedliche Zielgruppen von Internet-Laien bis Online-Experten ansprechen – und das hat es auch getan!

Also – ich bin 2015 wieder dabei… Ihr auch?

Carcamp 2014