Das zweite Mal – Barcamp Bonn 2016

Zum zweiten Mal fand am letzten Samstag das Barcamp Bonn statt. Ich war auch schon beim Bonner Barcamp im letzten Jahr dabei, hier mehr dazu.

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Hier mein kleiner Rückblick zur diesjährigen Veranstaltung: Ganz gespannt war ich, ob und was es in diesem Jahr Neues geben würde. Nach einer netten Begrüßung im Eingangsbereich wartete auf alle Teilnehmer eine Tüte mit einem kleinen (gesunden) Frühstück – eine schöne Idee. Gegen 9.30 Uhr ging es dann los im großen Konferenzsaal mit einer Vorstellungsrunde und vielen hashtags. Wie im letzten Jahr meldeten sich (schon fast zu) viele Teilnehmer, um eine eigene Session anzubieten. Ein buntes Themenspektrum von ganz unterschiedlichen Menschen, bei denen man aber merkte, dass alle für ihr Thema „brannten“.

Auf dem Sessionboard hatte man wieder die Qual der Wahl – welche Session sollte man besuchen und welche konnte man sausen lassen?

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Also für jede Stunde etwas ausgesucht und los ging es. Zunächst zur Session von Stefan Evertz zum Thema Web- und Social Media Monitoring. Er empfahl den Einsatz der AMPEL-Methode, die für Analytics, Monitoring, Publishing, Engagement und Learning steht. Hier lässt sich weiteres darüber finden inklusive der Präsentation, die er bei der Session zeigte.

Da ich meinen Blog mit WordPress betreibe, war die Session „Q&A zu WordPress“ natürlich interessant für mich. Diese Fragestunde wurde angeboten von Phillip Roth, der Beratung zu und Umsetzung von WordPress-Seiten anbietet. In 45 Minuten kann nicht jede Frage zu diesem CMS beantwortet werden, ich habe aber mitgenommen, meine WordPress-Daten und Beiträge öfter mal zu sichern und bekam noch einen guten Tipp, welches Plugin dafür empfehlenswert ist.

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Anschließend hat mich die Session von Pia Drießen (Geld verdienen mit Bloggen) interessiert, die seit einigen Jahren das Blog „dailypia – Bis einer heult“ betreibt. Sie berichtete von den Anfängen des Bloggens, als sie ihre Seite noch als tägliches Tagebuch für sich und ihre Familie betrieb. Dies ist auch noch heute so, nur dass sie jetzt mit ihrem Blog auch Geld verdient. Eine sehr sehr lehrreiche und kurzweilige Session, die mich auch motiviert hat, ein wenig mehr Zeit wieder mit dem Bloggen zu verbringen 😉

Nach einer kurzen Mittagspause folgte eine Vorstellung der derzeit stark wachsenden Netzwerk-App „snapchat“ durch Mike Schnoor. Nicht unbedingt etwas für mich, da zu verspielt, aber trotzdem spannend, da ich mich vorher noch nicht intensiv mit diesem Netzwerk beschäftigt hatte. Vielleicht etwas für zukünftige Aktivitäten.

Am Nachmittag ging es für mich dann noch um amerikanische TV-Serien (etwas „nerdig“), Einblicke in die Erstellung von youtube-Filmen und zum Schluss um den Einsatz von 3D-Druckern. Für mich ganz neu, was heute mit dem 3D-Druck schon möglich ist, im Gedächtnis ist mir noch folgender Satz gelieben: „Die Chinesen bauen eine Haus in Beton mit einem 3D Drucker in drei Tagen“.

Ebenso wie beim ersten Barcamp gab es viel positives Feedback in der Schlussrunde des Barcamps.

Vielfach wurde der Wunsch geäußert, dass das Barcamp Bonn auch im nächsten Jahr stattfinden soll, und wenn möglich auch über zwei Tage. Ich wäre dafür!

Rückblick erstes Barcamp Bonn 2015

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Auch wenn es nicht direkt mit dem Automobil zu tun hat und daher in meinem Blog etwas „off topic“ ist, möchte ich an dieser Stelle kurz über das 1. Barcamp in Bonn berichten, das ich am Samstag besucht habe.

Anders als das Carcamp, zu dem ich im letzten Jahr etwas geschrieben habe, gab es beim Bonner Barcamp keinen speziellen Themenfokus wie z.B. automobile Themen. Daher war ich neugierig, was mich erwartete. Der Blick auf die Sessionplanung, die im Vorfeld auf der Website des Camps zu finden war, wies auf einen bunten Blumenstrauß an Session-Themen hin. Dieser Eindruck bestätigte sich bei der Vorstellungsrunde und der Präsentation möglicher Sessionthemen auf dem Barcamp am Samstagmorgen.

Die Sessions bewegten sich zwischen Vorschlägen zu Content-Marketing, Social Media-Tools, Open Source-Projekten, einem Fahrad-Podcast bis hin zum Angebot für eine Yoga-Stunde, Improvisationstheater und einer Session zum Thema Ausgehen in Bonn. Dadurch war für jeden etwas dabei – von lehrreich bis unterhaltsam, oder beides. Insgesamt wurden rund 30 Sessions angeboten, und soweit ich mitbekommen habe, fanden diese Sessions auch alle statt, natürlich mit unterschiedlichen Teilnehmerzahlen. Ein positiver Punkt, trotz teils etwas „schräger“ Sessionvorschläge.

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Nach der Vorstellungsrunde und der Sessionplanung ging es auch schon los. Ich selbst habe zunächst eine Session besucht, in der auf kurzweilige Art gezeigt wurde, was man mit Hashtags bei Twitter alles falsch machen kann, aber auch welche guten Aktionen oder Kampagnen damit fahren kann.

Anschließend gab es einen Workshop mit einem Überblick bzw. einer kurzen Einführung zum Podcasting – Inhalte und Technik. Hans Dorsch betreibt einen Podcast rund um das Fahrad(fahren).

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Danach besuchte ich die Veranstaltung von mixxt.de mit Oliver Ueberholz, der im Schnelldurchlauf einen Überblick über 200+ Internet-Tools gab, die einem das tägliche Arbeiten erleichtern sollen.

In der nächsten Session gab es einen Vortrag mit dem Titel „Vier Phasen einer Content-Strategie“ von Babak Zand, der sehr analytisch aber gut nachvollziehbar ein Strategiekonzept für Blogs oder Unternehmen vorstellte.

Am Nachmittag lauschte ich dem Erfahrungsbericht von Joas Kotsch, der vor einigen Jahren seine Werbeagentur mit rund 10 Mitarbeitern von einer Bürofirma ins Homeoffice geführt hat. Auf amüsante Art berichtete er, dass es seitdem produktiver geworden ist, mehr Zeit für sich und seine Familie hat und trotzdem weiterhin erfolgreich ist.

Die letzte Session drehte sich um Google Analytics. Gut vorgetragen, aber für mich inhaltlich etwas zu technisch.

Ich konnte natürlich nur einen Teil des Sessions besuchen, habe aber von weiteren guten Workshops oder Vorträgen gehört bzw. auf Twitter konnte man darüber lesen.

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Der Hashtag #bcbn15 war zeitweise auf Platz eins der deutschen Trend-Themen bei Twitter. Dort kann man unter diesem Schlagwort aller Tweets zum Barcamp abrufen.

Das Barcamp hat mich begeistert, die Organisation ließ keine Wünsche offen – Räumlichkeiten, Technik, Räume, Verpflegung, Networking und der Ablauf Sessions – alles war rundherum Klasse. Die Standing Ovations am Ende für das Orga-Team stehen für sich. Das schreit nach einer Wiederholung.

Danke auch an die Sponsoren (mehr dazu auf der Website des Barcamps). Hier finden sich auch noch weitere Blogbeiträge und Fotos.

(eigene Fotos)